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Hintergrund Der
Begriff Hälsingegård
Zweck und Ziel
Tätigkeit
Hintergrund
Hälsingegårdar wurde als ein gesammeltes Projekt 1997 begonnen.
Es hat dazu beigetragen, dass die Bauernhöfe ein bekannter Begriff
und Reiseziel für Touristen geworden sind. Die Arbeit begann die
Bauernhöfe zu einem Warenzeichen der Provinz zu entwickeln und dazu
beigetragen hat die kulturelle Identität zu verstärken. Diese
hat auch eine erweiterte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern
zu gemeinsamen Zielen mit sich geführt. Das Projekt ist in eine neue Phase eingetreten und mit dem Ziel die Bauerhöfe als
Welterbe zu klassifizieren.
Initiator und verantwortlich für das Projekt ist die Provinzialregierung
in Gävleborg.
Die übrigen Teilhaber sind das Provinzialmuseum und Hälsinglands
Museum, der Interesseverein der Bauernhöfe in Hälsingland, Gästrike-Hälsinge
Heimatverein sowie die Organisationen für Zusammenarbeit der Gemeinden
in Hälsingland, der Hälsinge-Rat und HälsingeTur. Finanziere
sind die Provinzialregierung, der Provinziallandtag, das Provinzialmuseum,
Hälsinglands Museum und die Europäische Union durch ihre fonds.
Hinzu kommen viele ideelle Arbeitseinsätze der Hofeigentümer.
Der Begriff Bauernhöfe in Hälsingland
Einen Hälsingegård" könnte man als einen Bauerhof
in Hälsingland definieren, ist aber natürlich noch viel mehr
und spiegelt eine Bauernkultur die mit langer und ununterbrochener Tradition
und ohne jegliche Spur von feudaler Oberklasse wirkte. Anfang des 18 Jahrhundert
mechanisierten die Bauern in Hälsingland die Zubereitung von Flachs,
welches zu einer blühenden Provinz führte. Die Großmachtzeit
dieser Bauernkultur dauerte vom späten 18 Jahrhundert bis zum frühen
20 Jahrhundert. Das äußerste Symbol wurde die großartigen
Herrenhäuser die keinen Durchreisenden oder Besucher unberührt
ließen.
Zum Hof gehörten oft mehrere große Wohnhäuser und eine
große Anzahl Wirtschaftsgebäude, wie Tennen, Speicher und Scheunen.
Die Hauptgebäude sind von reichlicher Dekoration geprägt und
einer stilsicheren Architektur, wo jede Gemeinde ihre Eigenart hat.
Es
gibt immer noch einen ungewöhnlich, großen Bestand von Gebäuden
der unberührt ist und aus dieser Großmachtzeit stammt.
Der Ausgangspunkt für das Projekt Hälsingegårdar"
ist dieser Gebäudebestand im Verhältnis zur Geschichte, der
Landschaft und den Menschen.
Zweck und Ziel
Der Zweck des Projekts ist, mit Ausgangspunkt von den Höfen und den
Bedingungen der Eigentümer die spezifische Kultur in Hälsingland
hervorzuheben, so dass diese geschätzt, bewahrt und zu einer positiven
Kraft und für einen regionalen Zuwachs in der Gesellschaft von heute
und morgen entwickelt wird.
Das Ziel dieser Arbeit ist:
- Eine Strategie festzulegen, um die Bauernhöfe in das Verzeichnis
der UNESCO über Welterben eintragen zu können.
- Das Gesamtbild zu verdeutlichen, sowie Strategien für eine langfristige
Arbeit zu entwickeln.
- Den kulturgeschichtlichen Wert der Höfe zu registrieren, zu definieren,
und zu
klassifizieren.
- Die Kenntnisse über die Häuser und der Kultur zu fördern
und zu verdeutlichen
- Das Beschaffen von Höfen die besichtigt werden können und
dazu beitragen den
Tourismus zu entwickeln.
- Den Schutz für das Kulturerbe verstärken.
Tätigkeit
Im kommenden Jahr wird vom Projekt eine Strategie festgelegt um Hälsingegårdarna"
als Welterbe zu klassifizieren, welches bedeutet, dass der Nutzen des
Welterbes formuliert wird, das Kulturerbe definiert, registriert und klassifiziert
wird. Die Arbeit führt dazu Projekte zu spezifizieren welche die
Bauernhöfe in dem Verzeichnis über Welterben vertreten, Fragen
bei berührten Parteien verankern und die Voraussetzungen für
das eigentliche Gesuch hervorheben sollen.
Die Arbeit richtet sich ein auch auf das Bewahren und Zeigen von Höfen.
Ein Hofratgeber des Projekts ist Kontaktperson für die Hofeigentümer.
Außer der Arbeit mit dem Definieren und Klassifizieren des Kulturerbes
hat der Ratgeber die Aufgabe, Pflegebedarf und Besichtigung zu beschreiben
und den Hofeigentümern Ratschläge und Unterstützung in
deren laufenden Arbeit zu geben.
Eine besondere Tätigkeit ist im Gange um Kenntnisse erkennbar zu
machen, auf nicht vor-handene Kenntnisse hinzuweisen und neue Forschungen
anzuregen. Die Arbeit wird in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule
in Gävle betrieben und bedeutet, dass neue Kontakte mit den Forschern
im Gebiet geknüpft werden was dazu beiträgt dass das Resultat
ihrer Forschung verbreitet und erkennbar gemacht wird.
Die Arbeit, das Vorführen von kulturgeschichtlich interessanten
Höfen wird fortgesetzt. Kenntnisse über die Höfe erhält
man durch die Projekte und werden bei den Hofbesitzern verankert. Die
Kenntnisse werden an die Fremdenführer für Busfahrten und an
Höfen verbreitet. Neue Höfe für Besichtigungen werden beschaffen.
Information für die Hofbesitzer dieser Höfe wird durch das Projekt
verbreitet. Das Marketing der offenen Bauernhöfe in Hälsingland
und den von Fremdenführern geleiteten Hofbesuchen geschieht durch
HälsingeTur, eine gemeinsame Touristenorganisation der Gemeinden
in Hälsingland. Die von Fremdenführern geleiteten Busfahrten
werden von örtlichen Touristenorganisationen in Zusammenwirken mit
dem Projekt arrangiert.
Das Projekt betreibt eine umfassende Informationstätigkeit. Die
Homepage ist der wichtigste Eckstein in der Arbeit.
Information über die offenen Bauernhöfe und geführten Bustouren
und Information an die Presse heraus. Die Arbeit konzentriert sich auch
darauf, neue Kontakte in und außerhalb der Provinz zu knüpfen
sowie eine gezielte Information an verschiedene Zielgruppen zu vermitteln.
Dies geschieht durch Besuche mit Spezialgruppen auf Höfen. Beispiele
solcher Besuche sind das Landeszentralamt für Denkmalpflege, das
Stadtmuseum in Stockholm, das Kultur-ministerium und die sozialdemokratische
Gruppe des ständigen Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten.
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