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Tapeten

Antiquar Ingela Broström, Länsstyrelsen Gävleborg
Vorsitzende im schwedischen Verein für Baupflege

In Hälsingland machte man schon früh Gebrauch von gedruckten Tapeten. Hier und dort klebte man Ende des 18 Jahrhundert auf den Bauernhöfen Tapeten an die Wände.

Die ältesten Tapeten haben klare und scharfe Farben; die Farbe Orange war besonders um 1800 Modesache. Manchmal waren diese auch Imitationen von Seidentapeten aus den Schlossmilieus. Tapeten wurden in den wichtigsten Zimmern, in Kammern und Festsälen an die Wand ge-klebt. Falls man schöne Blumenmalereien in der Küche vorfindet, kann man ziemlich sicher sein, dass es Tapeten an den Wänden im Herrenhaus gibt.

Die Tapeten die auf den Höfen in Hälsingland in der Mitte des 19 Jahrhundert an die Wand geklebt wurden waren meisten von höchster Qualität und mit Handarbeit und mit vielen Farbtönen auf feinem Papier gedruckt. Viele dieser Tapeten wurden aus Frankreich importiert. Die Muster sind die gleichen wie die in Schlössern und Herrenhöfen, jedoch mit dem Unterschied, dass die Tapeten auf den Bauernhöfen besser bewahrt werden. Die Tapeten die man an anderen Orten in Form von Fragmenten findet, kleben hier unbeschädigt an den Wänden. Der Tapetenschatz in Hälsingland ist einzigartig in Schweden.


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