Provinzialantiquar
a. D. Erik Nordin, Länsstyrelsen Gävleborg
Die handwerksmäßige Tischlerei zeugt von hoher Qualität
auch um die Jahrhundertwende. Wenn man die Holzschnörkeleien näher
betrachtet sieht man, dass diese sorgfältige und ausgezeichnete Handwerke
sind.
Detail und Präzisitilon
In den verschiedenen Gebäuden werden die Tischlereien, wie z.b.
Leisten und Futter mit unterschiedlich klassischen Profilen probegehobelt.
Die Tischlereien innen und außen sind in ihrer Einzelheit und Präzision
von Möbelqualität und deshalb empfindlich gegen Schäden.
Diese waren angestrichen, auch wenn die Farbe manchmal durch die Witterung
des Holzes abgeblättert ist nur Spuren wie Reliefe hinterlassen hat.
Sorgfältige Handwerksarbeit
Die Fenster hatten zuerst Bleisprosse aus Blei, von der Mitte des 19 Jahrhundert
wurden diese mit Holzsprossen ersetzt. Das Glas wird in die Spuren im
Fensterbogen eingeführt und bis zu Jahrhundertwende mit Holzsprossen
versehen, danach werden die Fenster aus der Tischlerei gewöhnlicher.
Die Tischlereiarbeiten sind zierlich profiliert um keine Schatten zu werfen.
Futter und Fensterrahmen werden nach klassischen Vorbildern ausgeformt,
wobei viele örtliche Varianten entwickelt werden.
Die Türen bestehen während des 19 Jahrhundert aus Spiegeltüren
oft mit Ausfüllungen auf dem Spiegelglas, welches als altertümlicher
Türentyp gesehen wird.
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